„Erholung ist die Würze der Arbeit.“
(Plutarch – griechischer Schriftsteller und Philosoph)
„Erholung ist die Würze der Arbeit.“
(Plutarch – griechischer Schriftsteller und Philosoph)
Mir ist aufgefallen, dass ich hier viel zu wenige meiner Fotos zeige. Dies möchte ich im heurigen Advent nachholen, vielleicht jeden Tage ein (unveröffentlichtes) Foto zeigen und ein kleines Zitat. Das wird mein persönlicher Adventskalender.
„Glück ist dort, wo man Glück schenkt.“
(Jeremias Gotthelf – Schriftsteller, 1797-1854)
Ich möchte euch heute ein tolles Fotoprojekt von Martin Neuhof vorstellen. Dafür gibt es einen ganz bestimmten Grund. Mehr dazu weiter unten.

Hey Mädels & Jungs,
hier findet ihr 101 Leipziger Helden des Alltags. Ich möchte euch einen interessanten Querschnitt durch die Gesellschaft der Heldenstadt bieten.
Das ist eine kleine Beschreibung des Projekt. Geschrieben von Martin, zu finden auf der Projektsite.
Als Martin das Projekt gestartet hat, kamen diverse Meldungen wie “Das gibt es doch schon” oder “Markus Schwarze hat dasselbe” und so weiter. Das hat mich gestört. Seit wann hat ein Fotograf oder allgemein jemand eine Idee für sich “gecopyrightet”. Die Fotos können es sein, aber die Idee doch nicht. Das ist meine persönliche Meinung, zumal Martin es in einer ganz anderen Stadt macht. Und unter einem anderen Motto.
Wer beschwert sich darüber, wenn jemand einen alleinstehenden Baum in einer verlassenen Landschaft mit düsterer Stimmung fotografiert? Da kommen doch auch keine Meldungen wie “XY hat auch schon einmal so ein Foto gemacht”. Jedes Foto ist einzigartig und jeder Fotograf macht einzigartige Bilder. Mir gefällt die Idee, täglich oder bis zu einen bestimmten Anzahl von Leuten, diese auf der Straße anzusprechen und zu fotografieren.
Aber nun zum Projekt itself: Martin schreibt selbst, dass er nichts Neues erfunden hat. Ihm gefällt es, Menschen und Modelle zu fotografieren und so kam ihm die Idee, das Projekt umzusetzen.
Ich möchte einen kleinen Auszug aus der Projektseite nutzten, um es euch mit eigenen Worten vorzustellen.
Helden?
Leipzig wird öfters auch Heldenstadt genannt. Martin schreibt, dass jeder ein Held ist, in dem, was er macht und wie er es macht.
Durch die Wende 1989 wurde dieser sowjetische Begriff auch im Bezug auf die “Leipziger Freiheit” geprägt.
101?
Es soll ein Ziel geben, auf das hingearbeitet werden kann. Er möchte 100 Personen, egal ob Alt oder Jung fotografieren, der 101 wird jedoch er sein.
Weiters
Alle Menschen, die Martin ablichtet, wohnen in Leipzig. Egal, ob sie in Leipzig geboren wurden oder erst seit einem Monat dort leben. Ich empfinde das Projekt als eine sehr schöne Inspirationsquelle und wünsche Martin auf diesem Weg nochmal viel Erfolg und Spaß mit der ganzen Sache.
Aber wie soll man bitte Menschen kopieren?
Zitat aus der “Über 101HELDEN.DE”-Seite
Als ich heute morgen meinen Feeds durchgeblättert habe, bin ich bei lens-flare.de auf eine grandiose Dokumentation gestoßen.
Im Südatlantik zwischen dem sturmumtobten Kap Horn und der Antarktis gelegen, ist South Georgia Island eine eisige Oase mit einer geradezu erstaunlichen Naturlandschaft. Die raue Schönheit ist Heimat Tausender Seevögel und Meeressäugetiere. Mit seiner Reise nach South Georgia Island kehrt Art Wolfe an seinen Lieblingsplatz zurück – Und hält für uns Smaragdgrüne Buchten, wilde Fjorde, Pinguinkolonien, Albatrosse und See-Elefanten fest.
In dem kurzen Film (zirka 25min) begleitet man den amerikanischen Wildlife Fotografen Art Wolf auf einer Reise nach Süd-Georgien. Eine Insel voller wild lebender Tiere und unglaublicher Landschaften.
Nehmt euch die Zeit und schaut euch diesen Film an!
Dieses Foto habe ich letztes Wochenende aufgenommen. Ich bin mit meinem Rad und dem Stativ in der Hand losgefahren und habe ein Makromotiv gesucht.
Wenn solche Bilder entstehen, bin ich immer motiviert. Motiviert, einfach fotografieren zu gehen. Es hat nicht lange gedauert, bis ich mein Motiv gefunden hatte. Ich hab mich eine halbe Stunde damit auseinandergesetzt und verschieden Perspektiven ausprobiert. Beim Fotografieren schon darauf geachtet, dass alles so stimmt, wie ich es mir vorstelle. Daher hat es auch nicht viel Nachbearbeitung benötigt.
Ich werde solche spontanen Fototouren in nächster Zeit immer wieder machen.
Vor einiger Zeit war ich an einem verregneten, grauen Tag in der Innenstadt, um Graz mal ganz anders kennen zu lernen. Ohne die vielen Menschen und ohne lauten Trubel.
Die dabei entstandenen Fotos möchte ich euch heute zeigen. Ich habe lange gewartet, bis ich sie ausgewählt und bearbeitet habe. Ich konnte mich wieder in die Situation versetzten und wusste noch genau, wie es war. Nach diesen Gefühlen habe ich meine Fotos dann bearbeitet. Ich entschied mich dafür, eine Schwarz-Weiß Serie zu machen.
Jeden Tag, wenn ich mit dem Zug nach Hause fahre, gehe ich meine Feeds durch. Heute hab ich bei Martin Wolf einen Link zu einem grandiosen Artikel gefunden.
Zack Arias schreibt über den “over saturated Market” der Fotografen. Wenn ihr ein bisschen Freude an der Fotografie habt, dann nehmt euch die Zeit und lest diesen Artikel durch.

Foto © by Sebastian Hojas
Seit einer Woche und einem Tag läuft die Schule wieder. Nicht wie jedes Jahr in die Kirchengasse, Sitzplatz suchen, langweiliges Zeug anhören und wieder gehen, nein dieses Jahr war alles anders.
Es war mein erster Schultag an der HTBLA Kaindorf. Neue Schule, neue Klassenkollegen, neue Lehrer. Ein Neuanfang. Bis jetzt macht mir die Schule wirklich Spaß, auch wenn wir noch nicht wirklich viel gemacht haben.
Schule bedeutet aber auch weniger Zeit und Stress. Deshalb werde ich während der Schulzeit kaum Zeit für all die Dinge habe, die mir wirklich Spaß machen. Damit mein Blog aber nicht untergeht, werde ich versuchen mindestens einen Artikel pro Woche zu schreiben.
Vor einiger Zeit hab ich Felix Meyer um ein Interview gebeten. Er hat gleich zugesagt und heute war es soweit. Viel Spaß beim Lesen und danke Felix!
Florian Rogner: Hallo Felix! Stell dich doch bitte einmal kurz vor.
Felix Meyer: Hi! Ich bin Felix und komme aus dem Erzgebirge. Momentan studiere ich Wirtschaftsingenieurwesen in Chemnitz. Voraussichtlich bin ich nächstes Jahr zur Hälfte fertig. Also Bachelor und so.
Florian:
Ich würde mal sagen, back to the roots, wie bist du zur Fotografie gekommen?
Felix:
Ui… Das ist ne komische Geschichte. Ein Schulfreund von mir, mit dem ich damals Skateboard fuhr, hatte ne Digicam. Damit hat er immer Videos von sich beim Skaten gemacht. Und der hat sich dann ne neue gekauft. Da dachte ich mir, ich könnte vielleicht seine Alte günstig bekommen. Aber meine Eltern meinten, ich könnte eine neue Knipse zu Weihnachten bekommen. So kam es dann auch. Sie wussten damals nicht, was sie damit “anrichten”. Und dann hab ich angefangen ab und zu Sachen zu fotografieren.
Florian:
Cool, in deinem Flickr Stream findet man viele Naturfotos. Welches Genre reizt dich in der Fotografie am meisten?
Felix:
Ich weiß auch nicht so recht. Ich finde irgendwie alles interesant. Natur, Architektur, Street, Autos, Portrait… Das hat alles für mich seinen Reiz. Da kann ich mich nicht wirklich festlegen.
Florian:
Wo fotografierst du am liebsten? Fährst du mal an eine bestimmte Location oder gehst du einfach vor die Haustür und fotografierst was dir vor die Linse kommt?
Felix:
Das ist ganz unterschiedlich. Wenn ich ein bestimmtes Motiv im Kopf habe, kann es auch mal sein, dass ich per Google Earth nach einer Location suche. Manchmal fällt mir auch eine Location auf, wenn ich unterwegs bin, aber keine Kamera dabei habe. Da geh ich dann später hin und mache Fotos. Wenn ich aber einfach nur Lust habe, Fotos zu machen, fahre ich ab und an auch einfach mal mit dem Auto drauf los.
Florian:
Eine Frage, die (fast) jeder stellt: Mit welchem Equipment fotografierst du und hast du so etwas wie ein “Immerdrauf Objektiv”?
Felix:
Ich habe seit kurzem eine Olympus E-620. Ich hab definitiv ein “Immerdrauf Objektiv”. Das 30mm 1.4 von Sigma. Ganz einfach aus dem Grund, weil es an der Olympus fast den 50mm am Vollformat entspricht. Damit kann ich eigentlich immer ein ordentliches Foto machen. Zudem ist es sehr lichtstark. Dann hab ich noch ein 10-20mm von Sigma. Für Landschaft und Architektur und so. Dann habe ich noch ein 40-150mm von Olympus und ein manuelles 50er von Pentacon. Und ein 14-42mm hab ich auch noch. Das wandert demnächst zusammen mit meiner E-410 (mein alter Body) in den Unirucksack. Dann hab ich noch n Stativ, paar Filter und nen Blitz.
Florian:
Das Sigma 30mm f/1.4 reizt mich auch schon seit langem. Wie bearbeitest du deine Fotos (Software) und hast du ein fotografisches Vorbild?
Felix:
Das 30er ist echt ein schickes Objektiv. Auch wenn viele über Sigma meckern. Ich hab 2 Objektive von Sigma und mit keinem ein Problem.
Meine Fotos bearbeite ich mit Lightroom und Photoshop.
Fotografisches Vorblid, Puh… Also sehr geil finde ich die Sachen, die Siebe Warmoeskerken macht. Paul Ripke und Chase Jarvis sind dann natürlich auch saugute Fotografen. Aber ein richtiges Vorbild in dem Sinne hab ich nicht. Da mir ja so viele Genres gefallen. Ich schaue mir eher von vielen das ab, was mich interessiert.
Florian:
Ja, Siebe Warmoeskerken macht echt tolle Sachen. Ich bin auch in so einer Phase, in der mir so viele Genres gefallen. Aber weiter mit dem Interview: Wo und wie inspirierst du dich?
Felix:
Flickr und Twitter.
Ich habe unheimlich viele tolle Flickr-Kontakte. Da ist eigentlich täglich ein großartiges Foto dabei, was mich inspiriert.
Und bei Twitter gibt es ja eh lauter tolle Sachen.
Florian:
Das stimmt. Wie oft gehst du raus, um Fotos zu machen?
Felix:
Mal mehr mal weniger. Ein mal in der Woche auf alle Fälle. Hab ja auch so ein Projekt, wo ich jede Woche mindestens ein Foto machen möchte. Ich hab auch schon versucht, täglich zu fotografieren. Aber das ist nicht immer gut und auch nicht wirklich umzusetzen. Mit dem Handy mach ich täglich Fotos für mein visuelles Tagebuch.
Florian:
Solche Fotoprojekte finde ich auch sehr interessant. Am Project 365 hab ich mich auch schon versucht, das war aber einfach nicht mit der Schule und allem anderen unterzubringen. Letzte Frage, welche 3 Tipps würdest du einem angehenden Fotografen geben, der nach deinem Rat fragt ?
Felix:
Gaaaaanz viele Fotos machen. Egal wie die aussehen. Fotografiert einfach alles, was euch vor die Linse läuft.
Fragt nach. Wenn euch ein Foto gefällt, fragt einfach den Fotografen, wie er das Foto gemacht hat. Die meisten Fotografen sind da ganz zutraulich und hilfsbereit.
So… Ein Tipp fehlt noch… Hmmmmmm
Macht euch nicht so viele Gedanken um euer Equipment. Es spielt nur eine kleine Rolle. Wer wirklich gut ist, macht auch mit dem kleinsten und einfachsten Equipment tolle Fotos.
Florian:
Toller Abschluss. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, Felix. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg mit der Fotografie, deinem Blog und dem Studium.
Felix:
Danke für das Interview. Hat riesig Spaß gemacht. Ich wünsche dir natürlich auch viel Erfolg mit der Fotografie, deinem Blog und der Schule.
In letzter Zeit ist es hier im Blog wieder etwas ruhig geworden, darum gibt´s jetzt ein paar Updates.
Nach sehr, sehr langem Überlegen und Recherchieren habe ich mir endlich ein Stativ gekauft. Das Manfrotto 055XPROB mit dem Feisol Ballhead CB-40D Kugelkopf. Das Ganze hat gutes Geld gekostet, aber ich kann bis jetzt sagen, dass es sich voll und ganz gelohnt hat. Normalerweise kauft man sich ein Stativ ja nur einmal.
Makro(objektiv)
Die Makrofotografie reizt mich schon seit einiger Zeit. Dinge, die so witzig sind, dann so groß fotografieren zu können, fasziniert mich. Demnach habe ich natürlich viele Ideen gehabt, um endlich “ganz nah ran zu kommen”. Angefangen bei Nahlinsen hin zu Zwischenringen und alten Objektiven. Ein neues Makroobjektiv war nie im Gespräch, da mein Budget das einfach nicht zulassen würde. Also hab ich einmal bei Fotogeschäft des Vertrauens nachgefragt und ein 50mm f/2.8 Makro 1:1 ergattern können. Unglaubliches Teil!
Sonnenbrille
Ha! Erwischt. Ich hab in Stockholm meine Sonnenbrille irgendwo verloren. Naja, eigentlich hat sie mir ja wer gestohlen, weil ich habe sie wo vergessen und dann…
Egal, auf jeden Fall hab ich jetzt eine Neue. Oakley. Total cool!

Die Rechte am Oakley ® Logo und am Eigennamen Half Jacket ™ liegen bei der Firma Oakley.
Geheime Dinge
Ich hab noch ein paar kleinere Projekte laufen, sind aber noch nicht wirklich fertig. Vielleicht bald mehr
Übrigens: Die zwei Produktfotos haben heute meinen halben Tag beansprucht. Also alles 100% self-made, außer das Oakley ® Logo