Es wird Zeit für ein Desktop-WhatsApp!
— Samu L. (@_samuhoenle) April 8, 2012
Samuel meinte, dass er gerne einen WhatsApp Desktop Client haben würde. Auf den ersten Blick scheint dies recht logisch. Sobald ich an meinem Rechner sitze und eine vernünftige Tastatur zur Hand habe, möchte ich diese auch benutzen und nicht auf einer mickrigen iPhone Tastatur herumfummeln.
So weit, so gut. Doch irgendwie konnte ich mich mit dem Gedanken nicht ganz anfreunden. Einmal ganz abgesehen von dem hässlichen UI funktioniert für mich das Konzept bei einem Desktop Client nicht mehr.
Starte ich WhatsApp auf einem mobilen Endgerät, muss ich meine Telefonnummer eintragen. Kurz darauf erhalte ich eine SMS mit einem PIN Code. Diesen trage ich in der App ein – fertig. Der Vorteil hierbei besteht darin, dass ich alle meine Freunde sofort verfügbar habe. Jeder macht das gleiche Prozedere zur Aktivierung durch. Keine email Scheiße oder irgendein dummes hinzufügen. Ist doch genial. iMessage funktioniert mit dem gleichen Prinzip. Nur etwas automatisierter.
iMessage. Gutes Stichwort. Mit OS X Mountain Lion kommt eine Messages App. iMessage für deinen Mac. Jetzt haben wir dieses Problem mit den vielen email Adressen und Telefonnummern. iPhone: Telefonnummer. iPad: email. Mac: email. Und funktionieren tut das Ganze sowieso nur mit Apple Geräten. Wieso also nicht einfach die AppleID nehmen? Ich trage von mir aus 2 oder 3 email Adressen ein und eine Telefonnummer. Alles schön zentral. Ich schicke an eine AppleID – jeder hat eine. Das muss der Nutzer nicht einmal merken nur würde das so einiges vereinfachen (unter anderem 3 verschiedene Konversationen mit derselben Person).
Kurz gesagt ist das Konzept von WhatsApp nicht dafür ausgelegt einen Desktop Client zu haben. Für iMessage habe ich noch Hoffnung. Zumindest etwas.
Freue mich übrigens auf Diskussionen!






